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Meinem Kind im Teenageralter geht es psychisch nicht gut. Wo bekommen wir Unterstützung?

In Berlin bieten Erziehungs- und Familienberatungsstellen und der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamts kostenlose Hilfe; eine Überweisung ist nicht nötig. Im Notfall erreichst du den Berliner Krisendienst oder die 112.

Im Notfall: Besteht die Gefahr, dass dein Kind sich oder anderen etwas antut, ruf sofort die 112 an oder geh in die Notaufnahme der Kinder- und Jugendpsychiatrie des nächsten Krankenhauses. Der Berliner Krisendienst hilft in Krisen kostenlos und auf Wunsch anonym.

Erziehungs- und Familienberatung: In Berlin gibt es 28 Beratungsstellen. Eltern, Kinder und Jugendliche können kostenlos dorthin gehen; eine ärztliche Überweisung oder ein Antrag beim Jugendamt ist nicht nötig. Jugendliche können auch allein kommen. Bei Bedarf wird eine Dolmetscherin organisiert.

Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst (KJPD): Es gibt ihn im Gesundheitsamt jedes Bezirks. Ärztinnen, Psychologinnen und Sozialarbeiterinnen bieten kostenlose Einschätzung und Beratung.

Schule und Arztpraxis: Die Schulsozialarbeit und das schulpsychologische Beratungszentrum (SIBUZ) können erste Anlaufstellen sein. Auch die Kinderärztin oder der Kinderarzt kann an eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin verweisen; die Kosten der Therapie trägt die gesetzliche Krankenkasse.

Telefonische Hilfe: Für Jugendliche die «Nummer gegen Kummer» 116 111, für Eltern das «Elterntelefon» 0800 111 0 550. Beide sind kostenlos und anonym.

Achte auch auf dich: Das Ankommen in einem neuen Land ist für Jugendliche und Eltern schwer. Die Familienberatungsstellen unterstützen auch dich; du bist nicht allein.

Hier bekommst du Hilfe

Diese Informationen beruhen auf Erfahrungen aus der Community und ersetzen keine Rechtsberatung. Regeln können sich ändern; prüfe Wichtiges bei der zuständigen Stelle nach.

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