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Mein Kind spricht noch nicht gut Deutsch. Gibt es Unterstützung in der Schule oder außerhalb?

Ja. Schulen bieten Deutsch als Zweitsprache (DaZ) an, und Familien mit geringem Einkommen bekommen kostenlose Lernförderung vom Staat. Außerdem gibt es schulpsychologische Beratungszentren und kostenlose Hausaufgabenhilfe.

In der Schule: Berliner Schulen bieten für Kinder mit einer anderen Erstsprache Förderung in Deutsch als Zweitsprache (DaZ). Neu angekommene Kinder besuchen oft zuerst eine Willkommensklasse. Sprich als ersten Schritt mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer und frag, welche Förderung die Schule anbietet.

Kostenlose Lernförderung: Beziehst du Jobcenter-Leistungen, Wohngeld oder Kinderzuschlag, kann dein Kind über das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) kostenlose Nachhilfe bekommen. Die Schule bestätigt den Bedarf, und du beantragst sie über die Schule mit dem berlinpass-BuT.

Außerhalb der Schule: Nachbarschaftshäuser, Bibliotheken und ehrenamtliche Projekte bieten kostenlose Hausaufgabenhilfe und Lesestunden auf Deutsch. Der Bibliotheksausweis für Kinder ist in Berlin kostenlos.

Herkunftssprache: Ein starkes Türkisch schadet dem Deutschlernen nicht, im Gegenteil, es hilft. Manche Schulen bieten herkunftssprachlichen Unterricht an; frag an der Schule nach.

Übergang auf die weiterführende Schule: Hat dein Kind wegen der Sprache keine Gymnasialempfehlung bekommen, denk daran, dass es auch an einer Integrierten Sekundarschule Abitur machen kann. Das Schulpsychologische und Inklusionspädagogische Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ) deines Bezirks berät kostenlos zu Schulwegen.

Hier bekommst du Hilfe

Diese Informationen beruhen auf Erfahrungen aus der Community und ersetzen keine Rechtsberatung. Regeln können sich ändern; prüfe Wichtiges bei der zuständigen Stelle nach.

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