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Lohnt sich eine Krankenversicherung für Haustiere?

Weil Operationen Tausende Euro kosten können, ist zumindest eine OP-Versicherung oft sinnvoll. Eine Krankenvollversicherung ist teurer. Wer sein Tier jung versichert, zahlt weniger und hat weniger Einschränkungen.

Eine Tierkrankenversicherung ist in Deutschland keine Pflicht. Weil Tierarztkosten hoch sind, schließen aber viele eine ab. Es gibt zwei Hauptarten:

  • OP-Versicherung: Zahlt nur Operationen, meist mit Voruntersuchung und kurzer Nachsorge. Günstiger; je nach Tarif ab wenigen Euro im Monat.
  • Krankenvollversicherung: Zahlt auch Behandlungen ohne OP, Medikamente und oft Vorsorge wie Impfungen. Für Hunde meist 30–70 € im Monat, für Katzen weniger.

Welche? Verbraucherorganisationen sagen: Weil die höchsten Kosten bei Operationen entstehen, reicht mit etwas Rücklagen oft eine OP-Versicherung. Eine Vollversicherung kostet ein Mehrfaches.

Beim Vergleichen prüfen:

  • Bis zu welchem Satz der GOT wird gezahlt? Gut ist bis zum Vierfachen, damit auch der Notdienst abgedeckt ist.
  • Wie hoch sind Selbstbeteiligung und Jahreshöchstgrenze?
  • Gibt es eine Wartezeit? Meist einige Wochen; bei Unfällen oft nicht.
  • Sind Vorerkrankungen und rassetypische Krankheiten ausgeschlossen? Gibt es ein Höchstalter?
  • Gilt der Schutz auch im Ausland, zum Beispiel im Türkei-Urlaub?

Wann: Solange das Tier jung und gesund ist, ist die Versicherung günstiger. Eine Krankheit, die schon begonnen hat, ist meist nicht versichert. Stiftung Warentest vergleicht die Tarife regelmäßig.

Nicht verwechseln: Diese Versicherungen ersetzen nicht die Hundehaftpflicht, die in Berlin für Hunde Pflicht ist.

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Diese Informationen beruhen auf Erfahrungen aus der Community und ersetzen keine Rechtsberatung. Regeln können sich ändern; prüfe Wichtiges bei der zuständigen Stelle nach.