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Was ist die Schufa, wie bekomme ich eine Auskunft, und kann ich ohne Schufa eine Wohnung mieten?

Die Schufa ist eine private Auskunftei, die dein Zahlungsverhalten speichert. Du bekommst eine kostenlose Datenkopie oder eine kostenpflichtige Auskunft für Vermieter; bist du neu, ist ein leerer Eintrag nicht negativ, und andere Nachweise schaffen Vertrauen.

Was ist das: Die Schufa ist ein privates Unternehmen, das das Zahlungsverhalten von Menschen speichert (Bankkonten, Kredite, Handyverträge, offene Forderungen). Vermieter, Banken und Telefonanbieter fragen bei Anträgen die Schufa ab.

Kostenlose Kopie: Nach der DSGVO (Artikel 15) kannst du kostenlos eine Kopie deiner Schufa-Daten anfordern. Wähle auf der Website meineSCHUFA die «Datenkopie nach Art. 15 DSGVO»; sie kommt per Post, meist innerhalb von etwa einer Woche. Ist ein Eintrag falsch, kannst du die Berichtigung verlangen.

Für Vermieter: Vermieter wollen meist eine Auskunft mit Verifizierungscode und eingeschränkten persönlichen Daten (Schufa-BonitätsCheck). Sie kostet Geld und kommt schnell. Die vollständige kostenlose Kopie muss der Vermieter nicht sehen.

Ohne Schufa: Bist du neu, ist dein Eintrag vielleicht dünn oder leer; das ist an sich nicht negativ. Stattdessen kannst du dem Vermieter Arbeitsvertrag, die letzten drei Gehaltsabrechnungen, Kontoauszüge, eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung der vorherigen Vermieterin und bei Bedarf eine Bürgschaft vorlegen.

Einträge aufbauen: Ein deutsches Bankkonto und pünktlich bezahlte Rechnungen bauen mit der Zeit einen positiven Eintrag auf. Vermeide viele Kreditanfragen. Sei bei der Wohnungssuche vorsichtig bei Anzeigen, die Geld für die Schufa oder eine Zahlung vor der Besichtigung verlangen; das kann Betrug sein.

Hier bekommst du Hilfe

Diese Informationen beruhen auf Erfahrungen aus der Community und ersetzen keine Rechtsberatung. Regeln können sich ändern; prüfe Wichtiges bei der zuständigen Stelle nach.

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