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Ist ein Master in Deutschland kostenlos, und wie viel muss ich zahlen?

An staatlichen Hochschulen gibt es in den meisten Masterstudiengängen keine Studiengebühren; meist zahlst du einen Semesterbeitrag von etwa 150–350 €. Private Hochschulen und weiterbildende Master kosten Gebühren.

Grundregel: Für die meisten konsekutiven Masterstudiengänge an staatlichen Hochschulen gibt es keine Studiengebühren. Auch die staatlichen Hochschulen in Berlin verlangen keine.

Semesterbeitrag: Auch ohne Studiengebühren zahlst du jedes Semester meist etwa 150–350 €. Damit werden das Studierendenwerk und oft ein Semesterticket finanziert.

Ausnahmen:

  • Baden-Württemberg: Studierende aus Nicht-EU/EWR-Staaten, die zum Studium nach Deutschland kommen, zahlen 1.500 € pro Semester. Wer mit einem anderen Aufenthaltstitel in Deutschland lebt (zum Beispiel Familiennachzug oder Niederlassungserlaubnis), ist oft befreit; frag die Hochschule nach deinem Fall.
  • Bayern: Seit dem Wintersemester 2024/25 verlangen einige Hochschulen wie die TU München (TUM) Gebühren von neuen Studierenden aus Nicht-EU-Staaten; die Höhe hängt vom Studiengang ab.
  • Weiterbildende Master: Masterstudiengänge, die Berufserfahrung voraussetzen, kosten meist auch an staatlichen Hochschulen Gebühren.
  • Private Hochschulen: Alle Studiengänge kosten Gebühren, von einigen Tausend bis Zehntausenden Euro im Jahr.

Lebenshaltungskosten: Am teuersten sind Miete und Leben. Für einen Aufenthaltstitel zum Studium verlangt der Staat 2026 einen Nachweis über mindestens 992 € im Monat (11.904 € im Jahr); in Großstädten wie Berlin sind die echten Kosten meist höher. Die Krankenversicherung kommt dazu.

Hinweis: Die Gebührenregeln werden in einigen Bundesländern immer wieder diskutiert und geändert. Prüf vor der Bewerbung die aktuellen Kosten auf der Seite des Studiengangs.

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Diese Informationen beruhen auf Erfahrungen aus der Community und ersetzen keine Rechtsberatung. Regeln können sich ändern; prüfe Wichtiges bei der zuständigen Stelle nach.